Pferd und Gastronomie

In vielen Reiterköpfen ist das Reitpferd und das Pferd als Nahrungsquelle nicht vereinbar. Und doch ist dieser Absatzmarkt eine wichtige ökonomische Unterstützung für die Gesamtheit aller französischen Pferde ( und nicht nur der Zugpferde ). Letztendlich, der Fleischmarkt gibt uns eine Vorstellung von einem Mindestpreis für alle Pferde, auch wenn dieser Absatzmarkt nicht der hauptsächlich angestrebte ist. Und doch muss man sagen, Frankreich hat es nur aus diesem Grund geschafft, alle 9 Zugpferderassen zu erhalten ( unvorstellbarer Reichtum und einzigartig auf der Welt!!! ), trotz der ansteigenden Mechanisierung in der Landwirtschaft.

Eine überlieferte Praktik :

Pferde, die man in vorzeitlichen Höhlen als Wandmalerei gefunden hat, wurden zu dieser Zeit als Wild betrachtet. Erst viel später hat der Mensch herausgefunden, dass das Pferd auch anderweitig einsetzbar sein könnte. Die Griechen, Römer, Perser und Asiaten aen Pferdefleisch und nutzten es sogar als Medizin bei Blutarmut oder Tuberkulose. In Europa wurde das Fleisch zwischen dem 7. und 18.Jh nicht mehr verzehrt. Papst Gregor III. hatte es verboten.

Ein Neubeginn :

Ende des 18. Jahrhunderts kämpft Parmentier um den Verzehr zuzulassen, aber ohne Erfolg. Wissenschaftler setzen seine Arbeit fort, indem sie die Ernährungsqualität des Fleisches hervorheben. Die erste Pferdemetzgerei wurde 1866 in Nancy eröffnet. Seitdem schätzt man in Frankreich das Pferdefleisch vor allem wegen seiner Zartheit, seines leicht sülichen Geschmacks und seiner diätetischen Trümpfe ( reich an Eisen und wesentlichen Aminosäuren, fettarm mit allen wichtigen Fettsäuren ).

Der Pferdemetzger blieb lange Zeit der einzige, der dieses Fleisch anbot. Als kleiner vertrauensvoller Händler, steht er für die gute Qualität des gelieferten Fleisches und als Berater seiner Kunden

Zurzeit findet fast die Hälfte des Vertriebs von Pferdefleisch mit Hilfe von gröeren Handelsketten statt. Diese bieten fast ausschlielich importiertes Fleisch an, bei dem man die Herkunft nicht eindeutig nachvollziehen kann. Bei Junghengsten der Rasse Comtois, die zum gröten Teil nach Italien ausgeführt werden, ist die Herkunft genau nachvollziehbar

Deshalb wurden jetzt von den Züchtern Schritte unternommen, um den Verbrauchern von qualitativ hochwertigem Pferdefleisch, das in Supermärkten des Franche-Comté angeboten wird, eine genau nachvollziehbare Herkunft zu garantieren. Die Kampagne hat im November 2001 in mehreren regionalen Supermärkten begonnen und hat seitdem einen steigenden Erfolg zu verzeichnen.

Die so vermarkteten Fohlen haben folgende Merkmale : :

  • - geboren und aufgewachsen im Franche-Comté
  • - der Rasse Comtois zugehörig
  • - jünger als 22 Monate

Für weitere Informationen wenden sie sich bitte an :

SA Les Eleveurs de la Chevillotte
ZA
Les Banardes
25800 Valdaho
Tél : 03 81 56 34 34
Fax : 03 81 56 34 39

Interbev Equins

11 rue de la Baume - 75008 Paris
Tél. : 01 45 63 05 90, Fax : 01 45 63 01 41, Port. : 06 76 66 21 95
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Chambre Régionale d'Agriculture de Franche-Comté
Valparc - Espace Valentin Est
25048 Besançon Cedex
Tél : 03 81 54 71 65
Fax : 03 81 54 71 54